De-Biasing - Denkmuster, Denkfehler und Debiasing

Alte, eingefahrene Denkmuster bremsen uns in unserem Handeln und führen zu falschen Entscheidungen. Für uns selbst. Im Team. In der Organisation.

Ihre Denkmuster: Wissen Sie, wie diese wirken?
Ihre Denkfehler: Kennen Sie diese?

 

Fehlerfreies Handeln führt zu optimalen Resultaten.

Jede Aktivität, die in diese Richtung hin unterstützt, erhöht die Qualität und die Effektivität.

  • Lernen Sie Ihre Denkfehler kennen
  • Erfahren Sie, wie sie wirken und was sie bewirken
  • Entwickeln Sie Ihre persönliche Debiasing-Toolbox, um mit Ihren Denkfehlern besser umzugehen

 

Sie werden davon in mehrerer Hinsicht profitieren: Sie denken klarer, Sie entscheiden bewusster und Sie setzen wirksamer um.

 

Debiasing - Unsere Denkmuster und Denkfehler verstehen lernen - und besser damit umgehen

Die Welt von heute stellt unser Gehirn vor neue Herausforderungen

Wir leben in einer dynamischen, immer stärker verbundenen und damit komplexeren Welt.

Die Beschleunigung, Intensivierung und gesteigerte Anforderungen sind ein Resultat der Entwicklungen in den letzten 200 Jahren. Unser Gehirn ist jedoch aus einer Zeit, wo alle diese Themen noch nicht relevant waren.

Intensive Forschung rund um den spannenden Themenkomplex „Wie funktioniert unser Gehirn“ hat eindrucksvoll gezeigt, dass:

  • unser Gehirn noch viel mehr leistet, als wir bisher annahmen;
  • wir seine Funktionsweise dank moderner Forschungsmethoden immer besser verstehen;
  • unser Gehirn sehr effizient arbeitet, dabei Informationen stark filtert und verschiedenste Muster verwendet;
  • unser tägliches Verhalten und unsere Entscheidungen wesentlich durch diese Muster geprägt sind;
  • unser Gehirn vor allem mit Denk-Abkürzungen arbeitet, jedoch nicht zwischen wichtiger und unwichtiger Information entscheiden kann;

Diese Prozesse laufen unbewusst ab, daher bemerken wir sie nicht automatisch!

 

„System 1“ und „System 2“ unseres Gehirns kennen - und bewusst switchen lernen

„System 1“ - Für einfache Aufgaben läuft unser Autopilot

Nobelpreisträger Daniel Kahneman bezeichnet dieses unbewusste, schnelle, automatische und intuitive Funktionieren unseres Gehirns als "System 1". Dieser Autopilot nimmt uns beinahe sämtliche Entscheidungen ab, er funktioniert jedoch nur bei geringer Komplexität fehlerfrei.

„System 2“ - Komplexe Fragestellungen erfordern bewusstes Aktivieren unseres Gehirns

Komplexe Fragestellungen brauchen einen anderen Zugang. Unser Gehirn kann zu diesem Zweck auch logisch, langsam und analytisch arbeiten ("System 2" laut Kahneman). Wir tendieren dazu, uns stark mit diesem Teil unseres Denken zu identifizieren (daher - der Ratio). Die Forschung hat jedoch bewiesen, dass wir dieses System 2 wesentlich seltener bewusst aktivieren, da es viel Energie kostet und schnell ermüdet.

 

Entwickeln Sie Ihre Kompetenz System 2 dann zu aktivieren, wenn es wirklich zählt.

Wir entscheiden rational - aber weniger oft als wir glauben

Unser Autopilot führt uns größtenteils fehlerfrei durchs Leben, uns muss jedoch folgendes bewusst sein:

  • Unsere Wahrnehmung, Beurteilungen und Entscheidungen können entschieden entgegen unserer Ratio bzw. Selbsteinschätzung ablaufen, ohne dass wir es merken.
  • Diese Abweichungen werden als Unconscious Biases bzw. Cognitive Biases bezeichnet, auf deutsch Denkfehler oder kognitive Verzerrungen*.
  • Diese Biases sind systematisch und vorhersehbar, sie sind tief in unseren Denkmustern verwurzelt.
  • Wir alle haben verschiedenste Denkfehler, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sind.
  • Die Auswirkungen unserer Biases ist eine Frage des Kontexts (d.h. wie problematisch ist es Fehler zu machen) und keine der Sache (d.h. Biases lassen sich nicht auf Befehl abstellen).

*In weiterer Folge werden die deutschen und englischen Ausdrücke alternierend verwendet.

 

Unconscious Biases - die immensen Ansprüche in Teams und an Führungskräfte wirken verstärkend.

Die ständig wachsende Informationsflut, Zeitdruck, größere Unsicherheit und Multitasking verstärkt dieses Phänomen massiv.

 

Denkfehler wirken vielfältig - persönlich, in Teams, in Unternehmen

Biases wirken auf der persönlichen Ebene, zwischenmenschlich sowie in Teams und Organisationen.

Inzwischen wurden in etwa 200 verschiedene Biases identifiziert, die unser tägliches Handeln beeinflussen.

 

Bewusstsein und Klarheit für Selbstkontrolle und -steuerung

Auf der persönlichen Ebene betreffen uns die Themen Wahrnehmung (d.h. was ist meine Realität), Beurteilung und Entscheidungen. Wir haben alle die Wahl uns mit unseren höchstpersönlichen Prägungen, Denkmustern und Vorurteilen auseinander zu setzen, somit mit den Grundlagen unserer Biases. Je mehr Bewusstsein und Klarheit wir aufbauen, desto mehr übernehmen wir Selbstkontrolle und -steuerung sowie Verantwortung für uns selbst - nicht zuletzt lautet einer der wichtigsten Grundsätze der griechischen Antike "Erkenne dich selbst!".

Der zweite hochrelevante Aspekt in Zeiten der Digitalisierung ist, dass wir alle permanent mit kommerziellen Interessen konfrontiert sind. Unternehmen verwenden viele Anstrengungen darauf unser Verhalten und unsere Entscheidungen besser kennen zu lernen, dazu gehören unsere Biases.  

Biases verursachen Kosten und Misserfolge in Unternehmen und Organisationen

Im Kontext von Teams, Unternehmen und Organisationen wirken sich Denkfehler ebenfalls signifikant aus. Studien und Umfragen (etwa von McKinsey und der Economist Intelligence Unit) haben gezeigt:

 

  • nur 28% der befragten Führungskräfte die strategischen Entscheidungen ihres Unternehmens als gut bezeichnen;
  • beim Großteil der unternehmerischen Entscheidungen Intuition stärker in der Beurteilung wirkt als Daten und Fakten;
  • die meisten Führungskräfte glauben, ihre Mitarbeiter verwenden überwiegend leicht verfügbare Informationen.

 

Denkfehler und daraus entstehende Fehlentscheidungen können sich schwerwiegend auswirken:

  • strategisch (etwa in der Strategieerstellung, bei falschen Investitionen, in der Beurteilung der Wettbewerber...),

  • kulturell (um etwa die richtigen Mitarbeiter zu finden, zu fördern und zu behalten, Diversität zu leben, bei ethischen Themen...)

  • finanziell (etwa in der Preispolitik, durch falsche Ressourcenverteilung, in der Leistungsbeurteilung,...)

 

Biases sind teuer, Biases sind vermeidbar.

Klares Denken, bewusste Entscheidungen und wirksame Umsetzung sind Voraussetzungen für den persönlichen und unternehmerischen Erfolg.

Ich begleite Sie dabei, Ihre Denkfehler dort zu reduzieren, wo es für Sie wirklich zählt - durch gezielte Debiasing-Maßnahmen.


 

 

De-Biasing (bzw. Debiasing) - gezielt und individuell Denkfehler verringern

De-Biasing - spannende Erkenntnisse aus der Verhaltensökonomie umsetzen*

In Wikipedia findet sich folgende Definition von Debiasing:

"Debiasing bezeichnet Maßnahmen oder ein Bündel von Maßnahmen, die darauf abzielen negative Effekte durch kognitive Verzerrungen zu vermindern."

Es handelt sich daher um einen Bereich innerhalb der Verhaltensökonomie (behavioral economics), die sich in den letzten Jahrzehnten als neue wissenschaftliche Disziplin etabliert hat - verstärkt durch die Verleihung von Nobelpreisen an etwa D. Kahneman oder R. Thaler.

*Die Begriffe De-Biasing sowie Debiasing werden in der Folge alternierend verwendet.

 

Debiasing - namhafte Unternehmen arbeiten bereits an der Umsetzung

Als zentrale positive Wirkungen im Unternehmenskontext hat McKinsey erhoben, dass

  • Debiasing der Entscheidungsprozesse signifikant wichtiger ist als die Analyse von Daten - um den Faktor 6!
  • die Profite von Unternehmen von De-Biasing profitieren (im Vergleich um 7%-Punkte).

In den letzten Jahren haben namhafte Unternehmen die Wichtigkeit von De-Biasing erkannt. Vor allem US-amerikanische Firmen wie etwa Facebook oder Google arbeiten an gezielten Maßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In einer McKinsey Umfrage unter Vorständen wurde das Vorhaben Denkfehler bei Entscheidungen zu reduzieren, als häufigstes strategisches Ziel genannt.

Sie befinden sich daher in guter Gesellschaft, wenn Sie Debiasing Maßnahmen gezielt definieren und umsetzen!

 

De-Biasing braucht individuelle und gezielte Maßnahmen

Unconscious Biases sind sowohl auf persönlicher Ebene als auch in Unternehmenskulturen und Prozessen tief verwurzelt. Sie rufen gerade beim Kern des Geschäfts leicht "blinde Flecken" hervor. Denkfehler und verzerrte Wahrnehmungen stellen so ein signifikantes Risiko für den Erfolg, im schlimmsten Fall für den Bestand der Organisation dar.

Es braucht daher spezifische und individuelle Maßnahmen, die in Abhängigkeit vom Kontext, dem Geschäftsmodell und den relevanten Entscheidungsprozessen getroffen werden. Ein Training "von der Stange", egal ob persönlich oder online, kann nicht mehr als ein Einstieg ins Thema sein - es löst die tiefer liegenden Themen nicht!

Debiasing - praktisch, relevant und individuell für Sie

Ich bin Praktiker und habe die Bedeutung von Denkfehlern vor Jahren erkannt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es kein passendes Angebot dafür gab die theoretischen Erkenntnisse in mein damaliges Konzernumfeld zu transferieren und so wirklich greifbar zu machen.

Mein Fokus war daher eine relevante Toolbox zu entwickeln, die unsere Denkfehler adressiert und im konkreten Unternehmenskontext praktisch anwendbar ist. Das Resultat waren firmeninterne Trainings sowie die Integration von De-Biasing in Entscheidungsprozessen in einem der 10 größten Unternehmen Österreichs.

Ich habe Strukturen, Entscheidungsprozesse und Senior Management Meetings über knapp zwei Jahrzehnte miterlebt und engagiert mitgestaltet. Mein Ansatz ist un-theoretisch, daher praktisch und fundiert - auch Sie sollen aus der Zusammenarbeit mit mir das mitnehmen, was Ihnen täglich hilft.

 

Mein De-Biasing Angebot umfasst mehrere Stufen:

 

Sie erhalten von mir ein individuelles Paket, das Ihre spezifischen Ziele abdeckt. Reden wir!


De-biasing bringt Ihnen klare Vorteile in den Bereichen:

 

Mind your thinking

  • Sie kennen Ihre Unconscious Biases besser und wissen, welche Muster bei Ihnen wirken.
  • Sie definieren gezielte Maßnahmen, um mit Ihren Denkfehlern umzugehen.
  • Ihre Urteilsfähigkeit steigt, weil Sie Ihr System 2 punktgenauer einsetzen.

Mind your decisions

  • Sie wissen, wann Sie Ihr System 2 aktivieren müssen, und treffen Entscheidungen bewusster.
  • Sie entscheiden schnell und langsam, je nachdem wann es Sinn macht.
  • Sie erreichen Ihre Ziele besser, da Sie besser entscheiden.

Mind your implementation

  • Sie verwenden Ihre persönliche De-Biasing Toolbox regelmäßig und erzielen persönlich und in Ihrer Organisation bessere Resultate.
  • Sie setzen wirksamer um, da Sie Fortschritt und Erfolg unverzerrter beurteilen.
  • Sie übernehmen Leadership im Team und in der Organisation und verstärken den Effekt Ihrer neuen Kompetenzen.